Karl Leisner

 

Über Karl Leisner (28.2.1915 – 12.8.1945)

Karl Leisner wuchs in Kleve auf und engagierte sich dort in der katholischen Jugendarbeit. Seine Fähigkeit, die Jugendlichen zu begeistern, sprach sich auch zu Bischof Clemens August von Galen herum, der ihn mit 19 Jahren zum „Diözesanjungscharführer“ für ca. 30.000 Jugendliche machte. Er stu­dierte Theologie und wurde 1939 zum Diakon geweiht. Kurz danach wurde bei ihm eine Lungentuberkulose festgestellt.

Wegen staatsfeindlicher Äußerungen gegen das Nazi-Regime wurde er festgenommen und kam nach einigen Zwischenstationen in KZ Dachau. 1944 wurde er dort unter größter Geheimhaltung von einem ebenfalls inhaf­tierten Bischof zum Priester geweiht. Durch die Bedingungen im KZ ver­schlechterte sich sein Gesundheitszustand rapide und nach der Befreiung durch die Amerikaner war er bereits so geschwächt, dass er wenige Monate danach starb.

Karl Leisner starb als Blutzeuge für seinen Glauben und ist in der Märtyrer­krypta des Xantener Doms begraben. 1996 wurde er seliggesprochen und 2007 wurde das Verfahren zur Heiligsprechung eröffnet.

Weitergehende Informationen zu Karl Leisner findet man auf der Website des Bistums Münster

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