Satzung

Satzung

Verein der Freunde und Förderer der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde zu Gladbeck (e.V.) vom 14. September 2007 (in der durch die Mitgliederversammlungen vom 10. Dezember 2007, 18. März 2011, 25. Januar 2013 und 26. Februar 2016 beschlossenen Fassung)

 

§ 1

Name, Sitz und Zweck des Vereins

Der Verein führt den Namen „Verein der Freunde und Förderer der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde zu Gladbeck". Er hat seinen Sitz in Gladbeck. Er soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Gladbeck eingetragen werden. Nach der Eintragung lautet der Name „Verein der Freunde und Förderer der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde zu Gladbeck e.V.".

Der Verein hat seinen Sitz in Gladbeck.

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2

Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist es, zur Förderung und Erhaltung eines lebendigen Gemeindelebens in der Gemeinde Herz-Jesu, die zur katholischen Pfarr- und Kirchengemeinde St. Lamberti in Gladbeck gehört, beizutragen und entsprechende Aktivitäten und Projekte zu unterstützen. Dazu gehört insbesondere die würdige Gestaltung der Liturgie, die Pflege der Kirchenmusik, die Unterstützung der Sakramentenpastoral, der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit wie auch der Instandhaltung und Pflege von Gemeindekirche, Pfarrzentrum, Jugendheim und sonstigen zur Gemeinde gehörenden für die Pastoral genutzten Gebäuden und Außenanlagen.

Der Verein dient ausschließlich und unmittelbar kirchlichen und gemeinnützigen Zwecken im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (AO).

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur zur Verwirklichung der satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Niemand darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Der Verein wird jedoch nur in den Fällen Mitteln aus dem Vereinsvermögen bewilligen, wenn die Kosten nicht aus staatlichen oder kommunalen Mitteln oder Mitteln des Bistums, der Kirchengemeinde bzw. Fördermitteln vom Projektträger aufgebracht werden.

 

§ 3

Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft

1. Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die die Verwirkli­chung des Vereinszweckes fördern will. Die Mitgliedschaft wird durch schriftli­che Beitrittserklärung an den Vorstand erworben, falls dieser nicht innerhalb von drei Monaten nach Eingang der Erklärung schriftlich widerspricht.

2. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod oder Austritt.

3. Der Ausschluss eines Mitglieds kann erfolgen, wenn ein Mitglied zwei Jahre mit seinen Beiträgen trotz schriftlicher Abmahnung durch den Vorstand im Rückstand bleibt oder den Bestrebungen und Zielen des Fördervereins zuwider han­delt. Der Ausschluss erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch Beschluss der Mitglie­derversammlung und ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

4. Ein Mitglied hat nach Beendigung der Mitgliedschaft oder der Auflösung des Vereins keinen Anspruch auf Vereinsvermögen oder Rückgabe von Beiträ­gen, Spenden oder sonstigen eingezahlten Mitteln.

 

§ 4

Jahresbeiträge

Die Mitglieder leisten Beiträge, deren Höhe durch Selbsteinschätzung des Mitgliedes bestimmt wird. Mindestens ist der von der Mitgliederversammlung festgesetzte Jahresbeitrag zu leisten.

Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

 

§ 5

Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 6

Vorstand

Zusammensetzung, Wahl und Aufgaben des Vorstandes

1. Der Vorstand im Sinne des Gesetzes (§ 26 BGB) besteht aus sechs Mitgliedern: dem/der Vorsitzenden, dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, dem/der 1. Schatzmeister/in, dem/der 2. Schatzmeisterin und dem/der Schriftführer/in.

Ferner gehört ein Mitglied des Pastoralteams der Pfarrei St. Lamberti, das vom Propst der Pfarrei im Einvernehmen mit den gewählten übrigen Mitgliedern des Vorstand des Fördervereins bestimmt wird, als geborenes Mitglied dem Vorstand an. Die Bestimmung erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden des Vorstandes und hat solange Gültigkeit, bis sie in gleicher Weise durch eine spätere schriftliche Erklärung ersetzt wird.

2. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich, wobei jedes Vorstandsmitglied alleinvertretungsberechtigt ist.

3. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt, ausgenommen bleibt gemäß § 6 Absatz 1 dieser Satzung das geborene Mitglied des Vorstandes. Ihre Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt wird.

4. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit aus dem Vorstand aus, soll in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung ein Nachfolger für die restliche Dauer der Wahlperiode gewählt werden. Bis zur Neuwahl nimmt ein anderes Vorstandsmitglied die Aufgaben des ausgeschiedenen Vorstandsmit­gliedes wahr. Hierüber entscheidet der Vorstand durch Beschluss.

5. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Rechtsgeschäfte, die den Gesamtbetrag von 15.000 € überschreiten, bedürfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung.

6. Es ist eine jährliche Kassenprüfung durch zwei ehrenamtliche Kassenprüfer/innen durchzuführen.

 

§ 7

Beschlussfassung des Vorstands

1. Der Vorsitzende, im Falle seiner Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende, beruft den Vorstand ein und leitet die Sitzungen. Die Einberufung erfolgt in der Regel schriftlich unter Angabe der Tagesordnung mindestens acht Tage vor der Sitzung.

2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner sechs Mitglieder zugegen sind. Er fasst Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stim­mengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag,

3. Über die Beschlüsse des Vorstandes ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Sit­zungsleiter sowie einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.

 

§ 8

Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr mit einer Frist von zwei Wochen schriftlich einzuberufen. Ort, Tag und Zeit sowie die Tagesordnung setzt der Vorsitzende nach Rücksprache mit dem Vorstand fest.

Die Versammlung dient der Unterrichtung, Aussprache und Beschlussfassung über die Tätigkeit des Vereins zur Erfüllung der ihm gestellten Aufgaben. Ihr obliegen insbesondere

a. die Wahl und Abberufung des Vorstandes,

b. die Entgegennahme des Jahres-, Kassen- und Revisionsberichtes,

c. die Erteilung der Entlastung des Vorstandes,

d. die Wahl der zwei ehrenamtlichen Kassenprüfer/innen für die Dauer von zwei Jahren,

e. die Änderung der Satzung,

f. Festlegung der Grundsätze der Vergabe von Fördermitteln gem. § 2 der Satzung,

g. den Ausschluss eines Mitgliedes,

h. die Ernennung von Ehrenmitgliedern,

i. die Auflösung des Vereins.   

2. Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden, bei dessen Verhin­derung von dem stellvertretenden Vorsitzenden, geleitet. Sind beide verhin­dert, übernimmt ein anderes Vorstandsmitglied die Sitzungsleitung.

3. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion einem nicht zur Wahl stehenden Mitglied übertragen werden.

 

§ 9

Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

1. Jede satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Die Beschlussfassung erfolgt durch Handzeichen. Bei Vorstandswahlen erfolgt die Abstimmung geheim, wenn mindestens die Hälfte der anwesenden Mitglieder dies wünscht.

2. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied Sitz und Stimme; dies gilt auch für Ehrenmitglieder.

3. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.

4. Bei Beschlüssen über Satzungsänderungen ist eine Dreiviertelmehrheit und über die Vereinsauflösung eine Vierfünftelmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.

5. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Versammlungsleiter.

6. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann der Vorstand jederzeit einberufen.

7. eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn mehr als 20 Prozent der Mitglieder dies ge­meinsam unter Angabe des Grundes beim Vorstand schriftlich beantragen. Sie ist binnen Wochenfrist vom Vorstand einzuberufen und hat innerhalb von vier Wochen stattzufinden.

8. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vorn Sitzungsleiter und dem Schriftführer oder von dem vom Versammlungsleiter bestimmten Protokollant zu unter­zeichnen ist.

 

§ 10

Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur von mindestens einem Drittel der Mitglie­der schriftlich bei gleichzeitiger Angabe der Gründe oder von der Mehrheit des Vorstandes beantragt werden.

2. Die Auflösung kann in der Mitgliederversammlung nur beschlossen werden, wenn zwei Drittel der Mitglieder zugegen sind. Sollte hiernach Beschlussfähig­keit nicht gegeben sein, ist binnen vierzehn Tagen zu einer weiteren Versamm­lung einzuladen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.

3. Zur Beschlussfassung über die Auflösung selbst ist Dreiviertelmehrheit der an­wesenden Mitglieder erforderlich.

4. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die katholische Pfarr- und Kirchengemeinde St. Lamberti, Gladbeck oder deren Rechtsnachfolgerin, die dieses unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne des § 2 in Zweckel zu verwenden hat.

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