Corona

Informationen der Pfarrei vor dem Hintergrund der aktuellen Lage

Stand Mittwoch, 18. März

Pfarrbüro

Auch das Pfarrbüro in der Humboldtstraße 21 ist ab sofort für den Besucherverkehr geschlossen. Die Mitarbeiter*innen sind im Einsatz und zu den gewohnten Öffnungszeiten für Anfragen und Absprachen telefonisch erreichbar: 02043 - 27 99 15.

Stand Dienstag, 17. März, 14 Uhr

Liebe Schwestern und Brüder,

am vergangenen Sonntag hat sich unser Bischof mit einem Brief an alle Gläubigen unseres Bistums gewandt (siehe unten). Diese Regelungen wenden wir hier in Gladbeck wie folgt an:


Gottesdienste

Ab sofort entfallen auf unbestimmte Zeit alle öffentlichen Gottesdienste in unserer Pfarrei. Dem Bischof und auch uns ist bewusst, dass dies ein sehr gravierender Einschnitt in unser Leben als Christinnen und Christen ist. Wir verstehen uns aber weiterhin als eine betende Gemeinschaft. Wir werden – wie jeden Tag – um 7.00 Uhr, um 12.00 Uhr und um 18.00 Uhr die Glocken unserer Kirchen läuten und damit zum persönlichen Gebet zu Hause einladen. Es ist gut, wenn wir zu diesem Zeitpunkt aneinander denken und uns im Gebet zu einer Glaubensgemeinschaft vereinen. Bevorzugt kann der Angelus gebetet werden (Gotteslob 3,6).

Priester der Pfarrei werden stellvertretend für die Gläubigen täglich privat die Eucharistie feiern. Sie dürfen sich gerne bei uns telefonisch von 17.00 Uhr bis 21.00 Uhr melden (02043/2799-38), wenn Sie eine Fürbitte oder ein Anliegen haben, dass wir mit in die Messfeier und ins Gebet nehmen wollen. Für alle bereits vereinbarten Messintentionen gilt bis auf Weiteres: Wir werden diese in die privaten Messfeiern mit hinein nehmen. Unter der o.g. Telefonnummer können Sie mit uns auch persönlich zu der angegebenen Uhrzeit ins Gespräch kommen.

Am kommenden Sonntag feiern wir unter Ausschluss der Öffentlichkeit um 10.00 Uhr die Hörfunkmesse in WDR 5 aus der Herz-Jesu-Kirche in Zweckel. Generell ist eine Mitfeier von Gottesdiensten via Internet, Fernsehen oder Hörfunk möglich.


Veranstaltungen in Pfarr- Gemeinde und Jugendheimen

Alle Gemeinde- und Jugendheime bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Wir werden Sie hier weiterhin informieren, wenn wir wieder öffnen können.

Taufen

Angesetzte Taufen werden bis auf Weiteres verschoben. Wir melden uns persönlich bei den Familien.

Erstkommunion

Die Erstkommunionfeiern werden verschoben. Die Erstkommunionvorbereitung ist bis auf Weiteres ausgesetzt. Wir werden nach den Sommerferien Ersatztermine anbieten.

Trauungen

Alle kirchlichen Hochzeitsfeiern, die derzeit bis zum 30.6.2020 terminiert sind, werden verschoben. Wir vereinbaren uns zeitnah mit den betroffenen Brautpaaren.

Firmungen

Der Auftakt der Firmvorbereitung wird voraussichtlich noch vor den Sommerferien stattfinden. Die Firmfeiern sind nach wie vor für den 6. und 7. November geplant.

Krankenkommunionen

Das Spenden der Krankenkommunionen wird bis auf Weiteres ausgesetzt.

Beerdigungen


Beerdigungen finden nur noch im kleinen Kreis auf dem Friedhof statt. Die Trauerhallen sind bis auf Weiteres gesperrt.

Wir werden Sie über Veränderungen jeweils zeitnah informieren. Bitte nutzen Sie dazu unsere Homepage www.sankt-lamberti.de . "Bekanntgaben" der Pfarrei, die in sozialen Netzwerken umgehen, sind nicht von uns initiiert.

Derzeit gerät unser gewohntes Leben ins Wanken. Viele Einschränkungen schmerzen. Auch wir sind uns bewusst, dass unsere Maßnahmen einschneidend sind und bitten Sie zum Schutz all Ihrer Mitmenschen um Verständnis! Beten wir füreinander und hoffen, dass wir diese Krise mit Gottvertrauen und Seinem Beistand meistern!

Gladbeck, den 17.3.2020
gez. André Müller, Propst

Stand Sonntag, 15. März 2020

 

Bistum Essen sagt alle Gottesdienste ab

Text: Ulrich Lota


Wegen des Coronavirus werden auch alle Erstkommunionfeiern mindestens bis in die zweite Jahreshälfte verschoben. Angesichts der verschärften Bedrohungslage und unterschiedlicher Vorgaben der Kommunen hat sich Bischof Overbeck zu diesem drastischen, aber nun bistumsweit einheitlichen Schritt entschlossen.

  • Alle öffentlichen Gottesdienste auf unbestimmte Zeit abgesagt
  • Firm- und Erstkommunionfeiern auf unbestimmte Zeit abgesagt
  • Taufen und Hochzeiten sind grundsätzlich zu verschieben
  • Beerdigungsämter können nicht mehr stattfinden


Im Zuge der Corona-Krise sagt das Bistum Essen ab Montag, 16. März, alle öffentlichen Gottesdienste ab. Diese Regelung für die 42 Pfarreien und alle katholischen Einrichtungen im Ruhrbistum gilt auf unbestimmte Zeit. Die Absage gilt auch für alle Erstkommunion-Feiern in diesem Frühling. Sie müssen auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden und können nach derzeitigem Stand frühestens in der zweiten Jahreshälfte stattfinden. Auch Trauungen und Taufen sind grundsätzlich zu verschieben. Beerdigungen finden weiterhin statt, Begräbnisämter können allerdings nicht mehr stattfinden. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger werden sich im Gespräch mit den Angehörigen um Feiern in einem möglichst kleinen Kreis bemühen.

Im Blick auf die Kar- und Ostertage werde er die Gläubigen rechtzeitig informieren, wie diese besonderen Tage in der aktuellen Situation begangen werden könne, kündigte Bischof Franz-Josef Overbeck am Sonntag, 15. März, an und betonte: „Diese Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen. Unsere Gottesdienste – insbesondere die Feier der Eucharistie - sind die Mitte unseres Glaubens und des kirchlichen Lebens.“ Zugleich seien in viele Gemeinden und Familien die Planungen gerade für die Erstkommunion-Feste schon weit fortgeschritten. Dennoch führe angesichts der Bedrohung durch das Corona-Virus kein Weg an einer vorläufigen Absage aller Gottesdienste und der Verschiebung der großen Erstkommunion-Gottesdienste vorbei. „Wir müssen alles tun, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die alten und schwachen Menschen in unseren Gemeinden und in der ganzen Gesellschaft so gut es geht schützen“, hob Overbeck hervor.

Bereits am vergangenen Freitag hatte der Ruhrbischof alle Firmungen abgesagt und die Pfarreien aufgefordert, alle nicht zwingend erforderlichen Veranstaltungen abzusagen sowie im Blick auf Gottesdienste strikt die Verfügungen der jeweiligen kommunalen Behörden zu beachten. Overbeck dankte allen Verantwortlichen im Ruhrbistum, die in den letzten Tagen bereits sehr umsichtige Entscheidungen getroffen hätten, um das kirchliche Leben zu reduzieren. Inzwischen hätten aber viele Städte ihre Regelungen für Veranstaltungen erweitert, so dass vielerorts Gemeindegottesdienste ohnehin kaum noch möglich wären. „Hier ist es mir wichtig, einen einheitlichen Weg für unser Bistum zu gehen – zumal sich auch die Bedrohungslage in den kommenden Tagen noch verschärfen wird“, sagte Overbeck mit Blick auf weiter steigende Infizierten-Zahlen in den Bistums-Städten. Alle Maßnahmen erfolgten in enger Abstimmung mit den kommunalen Behörden im Ruhrbistum.

Overbeck betont: „Trotz der vorübergehenden Aussetzung unserer Gottesdienste hören wir nicht auf zu beten!“ Gerade in der aktuellen Situation sei jeder Christ eingeladen, sich allein, mit der Familie oder in einem kleinen Kreis von Freunden im vertrauensvollen Gebet an Gott zu wenden und so Kraft und Hoffnung zu schöpfen. „Unser Gesangbuch ,Gotteslob‘ bietet viele gute Anregungen für individuelle Gottesdienste, die jede und jeder Gläubige für sich feiern kann“, so Overbeck. Für das persönliche Gebet sollten die Pfarreien und Gemeinden auch weiterhin ihre Kirchen tagsüber geöffnet halten, appellierte der Bischof an die Pfarreien im Ruhrbistum. Zudem gebe es über Radio, Fernsehen und Internet mindestens an jedem Sonntag die Gelegenheit, eine Messe mitzufeiern. Von der eigentlichen Sonntagspflicht hatte Bischof Overbeck die Katholiken in seinem Bistum bereits am vergangenen Freitag entbunden.

Die Caritas arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, ihre Beratungs- und Informationsangebote dort, wo es möglich ist, auf telefonische und Online-Kontakte zu erweitern und sichere Lösungen zum Beispiel für Lebensmittelausgaben und Wohnungslosen-Hilfen zu finden. Für die Fachkräfte in Pflege und Erziehung, die weiterhin in direktem Kontakt zu anderen Menschen stehen, gelten die Sicherheitsvorschriften der NRW-Landesregierung.

Aktuelle Informationen zum Umgang mit dem Coronas-Virus im Bistum Essen unter corona.bistum-essen.de

 

Stand Freitag, 13. März 2020

Die Propsteipfarrei St. Lamberti gibt in Bezug auf die aktuelle Lage bezüglich des Coronavirus Folgendes bekannt:

Die regelmäßigen Gottesdienste finden wie gewohnt statt. Gleiches gilt für Taufen, Beerdigungen und Trauungen. Wir bitten herzlich, eigenverantwortlich und dem Gesundheitszustand entsprechend über die eigene Teilnahme zu entscheiden. Das Spenden der Krankenkommunion wird bis auf Weiteres zum Schutz der Risikogruppen ausgesetzt. Nicht ausgesetzt wird das Spenden der Sterbesakramente.

Ab sofort sind alle Pfarr-, Gemeindezentren und Jugendheime vorsorglich und bis auf Weiteres geschlossen. Dies gilt auch für das sozial-pastorale Zentrum K4 und die dortigen Angebote.

Ebenfalls werden die Gemeindebüros an den einzelnen Standorten ab Montag geschlossen. Offen bleibt das Pfarrbüro in der Humboldtstraße 21, 45964 Gladbeck. Wir empfehlen, Absprachen und Anfragen möglichst auf telefonischem Weg vorzunehmen.

Die genannten Maßnahmen wurden aufgrund der Lagebewertung am Freitagvormittag (13. März) beschlossen. Sie werden gemäß der Entwicklungen und Handlungsempfehlungen von Behörden entsprechend aktualisiert.

Interessante Webseiten

Propsteipfarrei St. Lamberti          
Humboldtstr. 21
45964 Gladbeck

Tel.: 0 20 43 / 27 99 15
info(at)sankt-lamberti.de

 

Kontaktformular
Öffnungszeiten

Öffnungszeiten des Pfarrbüros

Montag u. Dienstag:
09:30 – 12:00 Uhr
15:00 – 17:00 Uhr

Mittwoch:
09:30 – 12:00 Uhr

Donnerstag:
09:30 – 12:00 Uhr
15:00 – 18:00 Uhr

Freitag:
09:30 – 12:00 Uhr

Archiv
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