Impuls

Die Aufforderung „komm, wir bring‘ die Welt zum Leuchten“ im Lied von Adele Tawil zeigt, dass man Mut braucht, um sich aufzumachen, damit die Welt besser oder angenehmer wird. In vielen Fällen gelingt das gemeinsam besser. Am besten mit Menschen, denen ich vertrauen kann, Freundinnen und Freunden. Allein ist es deutlich schwerer.

So sah es auch bei den Jüngern nach der Himmelfahrt Christi aus: Sie waren auf sich gestellt. Was sie stützte, war, dass sie mit anderen reden konnten über das, was geschehen war. Jetzt brauchten sie Menschen, denen sie vertrauen konnten, die ihnen zuhörten und von denen sie glaubten, dass sie ein Geheimnis für sich behalten. Allein konnten sie es weder tragen noch ertragen. Sie warteten auf etwas, dassie nicht kannten aber das Jesus ihnen bei seiner Verabschiedung angekündigt hatte: "Ich sende Euch den Beistand, den Heiligen Geist."

Wie sollte das aussehen, diese Hilfe? Wo kommt sie wann her? Und zeitgliech verspürten die Jünger das Gefühl des Zweifels an den eigenen Fähigkeiten angesichts des von Jesus erhaltenen Auftrags: "Geht hinaus in die Welt und verkündet das Evangelium!"

In der Bibel hören wir, dass viele Menschen bei der Geistsendung zusammen gekommen waren. Und das aus vielen verschiedenen Kulturen und Sprachgebieten. Was sie verbindet, ist die Hoffnung, dass nun alles besser wird.

Die Einladung des Lieds Zuhause fordert jede und jeden auf:

"Komm wir bring' die Welt zum Leuchten
Egal woher du kommst
Zu Hause ist da wo deine Freunde sind
Hier ist die Liebe umsonst."

Im Song „Zuhause“ erzählen Adel Tawil und Matisyahu, der jüdische Rapper aus Brooklyn, die Ge-schichte von Liebe und Brüderlichkeit neu. Sie bringen ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass es eben doch gehen könnte mit dem Zusammenleben der Völker und dem Zusammenleben von dir und mir. Wenn wir das, was uns oberflächlich zu trennen scheint, beiseite wischen würden. Wenn wir aufhören würden, mitzurechnen. Geld, Geld sein ließen und endlich die Liebe regieren lassen würden.

Solche Menschen dürfen wir für andere sein. In ihre Sprache, in ihre Kultur und in ihr Leben hinein. Das bedeutet Pfingsten. "Komm, wir bring‘ die Welt zum Leuchten!"

Ihr Jochen Walter
-Seelsorger-

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